Über

"Schreiben ist eine köstliche Sache; nicht mehr länger man selbst zu sein, sich aber in einem Universum zu bewegen, das man selbst erschaffen hat."

Gustave Flaubert (1821 - 1880), französischer Erzähler und Novellist

 

Seit ich ein kleines Mädchen bin faszinieren mich Bücher, Geschichten und Poesie.

Irgendwann reichte mir das Abtauchen in fremde Phantasiewelten von Autoren nicht mehr aus und so fing ich an eigene zu erschaffen.

Jeder Mensch hat Träume. Meiner ist es, in ein paar Jahren vielleicht selbst einmal diejenige zu sein, deren Buch aus dem Regal genommen wird

Ich freue mich über Mitverfolger meiner bisher entstandenen Niederschriften & Gedanken. Vielleicht ist dies ein Weg Gleichgesinnte zu finden, sich auszutauschen & meine Phantasiewelten mit anderen zu teilen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alter: 28
 


Werbung




Blog

Rückblicke (Prolog)

Meine nackten Füße gleiten über den kühlen Sand. Ich stelle die Tasse mit dem frisch aufgebrühten Kaffee auf den kleinen Beitisch und lasse mich langsam in den alten Liegestuhl sinken.

Ich atme tief ein und schließe für einen kurzen Moment meine Augen. Es ist noch früh am Morgen und trotz der milden Temperaturen durchfährt mich ein leichter Schauer. Ich ziehe meine Strickjacke noch enger um meinen Körper und nehme die Kaffeetasse vom Tisch. Beide Hände um sie gelegt, lasse ich mich noch ein wenig tiefer in den Stoff sinken und schaue hinaus auf das Meer. Die Sonne steht noch tief am Horizont. Das sonst glitzernde, türkise Wasser schimmert in einem sanften Grauton und kleine Wellen erreichen mit dem Geräusch von schlurfenden Steinen und Muscheln das Ufer.

 

Es ist still um mich herum. Ich nippe an meinem Kaffee und stelle die Tasse zurück auf den Tisch. Ich vergrabe meine Füße im Sand. Er ist feucht und erfrischend kühl. In einigen Stunden wird er von der Sonne so aufgewärmt sein, dass man kaum noch auf ihm laufen kann. Ich lege meinen Kopf zurück und lausche dem Rauschen der Wellen und den Möwen, die sich einige Meter von mir entfernt am Strand niedergelassen haben. Einige suchen im angespülten Seetang nach Essbarem. Andere scheinen, genau wie ich, stillschweigend den Morgen begrüßen zu wollen.

 

Ein Windhauch weht mir eine Strähne meines grauen Haares ins Gesicht. Ich schließe meine Augen. Eine Träne rinnt über meine Wange und die ersten Sonnenstrahlen erreichen das Ufer.

Er ist jetzt hier, in meinem Paradies. So wie er es ist immer gewesen ist.

1 Kommentar 10.3.14 20:18, kommentieren

Premiere!

Da ist er nun - mein erster, eigener Blog! Eine Premiere!

Eigentlich bin ich noch gar nicht so sicher, ob es das Richtige für mich ist, doch wie sagt man so schön? Wer nicht wagt - der nicht gewinnt! Also warum lange darüber nachdenken, was gibt es schon zu velieren?

Menschen bloggen doch heutzutage über alles Mögliche.  Die neusten Modetrends, über die Abenteuer ihrer Reisen in fremde Länder, über Hobbies und ihre Idole...

Insgeheim wünschen wir uns doch alle ein wenig Anerkennung für das was uns am Herzen liegt. Nein, Anerkennung ist vielleicht das falsche Wort. Vielmehr möchten wir andere begeistern, sie an dem teilhaben lassen was uns bewegt. Wir möchten unsere Erlebnisse mit anderen teilen, Gleichgesinnte suchen...

Für mich gibt es kein schöneres Gefühl, als mich in eine Phantasiewelt eines anderen zu schleichen oder jene selbst zu erschaffen.

Ich bin mit Diana Gabaldon in vergangene Zeiten des schottischen Hochlandes gereist, habe dabei geholfen Mörder aufzuspüren und Menschen vor großen Fehlern zu bewahren. Ich habe die Hand von Sterbenden gehalten und ihren Angehörigen Trost gespendet. Ich habe kranke Menschen durch Therapien begleitet, habe misshandelte Kinder auf ihrem Weg zurück ins Leben begleitet. Ich habe Kriege verfolgt und Wunden versorgt. Ich habe Platz genommen an den schönsten Orten der Welt. War Mutter, Geliebte, Freundin. Ich habe den größten Liebeskummer hunderte Male ausgestanden, hatte Spaß auf Kaffeefahrten mit fremden Menschen die trotz allem zu einer Einheit verschmolzen sind.

Ich habe die Welt durch viele fremde Augen gesehen und wisst ihr - nichts hat mich dem Leben näher gebracht als das... 

 

 

 

10.3.14 19:40, kommentieren